Wir sind umgezogen!

Ihr findet uns im Internet von nun an unter:

https://www.libertaeres-netzwerk.info/freie-vereinbarung/

3. Ausgabe online

Die dritte Ausgabe der Zeitung „Freidruck“ ist veröffentlicht. Für alle die, die Keine abbekommen haben, ist sie jetzt auch auf unserem Blog zu finden.
Ihr könnt sie hier downloaden

50 Jahre nigerianische Ölpest – wen interessierts?

Unter diesem Titel erscheint nun endlich unsere langersehnte dritte Ausgabe des „Freidruck“. Es ist viel passiert in der letzten Zeit. Der Schulstreik, die Ferien in Sommer und Herbst, ein anarchistisches Sommercamp, aber leider auch die neue Qualität der Gewalt von Nazis gegen Menschen mit Herz und Verstand. Mehr darüber erfahrt ihr natürlich in der Zeitung, dazu wie üblich wieder neueste Termine und Lyrikgedöns.
Also bleibt wachsam.

Plenum und dritte Ausgabe

Demnächst werdet ihr die dritte Ausgabe unserer SchülerInnenzeitung „Freidruck“ bestaunen können. Diese wird nämlich dieses Wochenende gedruckt.

Des weiteren ist morgen, Sonntag, den 26.9. um 15 Uhr wieder Plenum im AZ Conni. Kommen können wie immer alle, die Interesse haben, sich in die Arbeit der Freien Vereinbarung Dresden mit einzubringen.

Nächstes Plenum

Das nächste Plenum findet am Sonntag, den 22. August um 15 Uhr statt. Wir treffen uns wie immer am AZ Conni. Natürlich können auch alle Menschen, die noch nicht dabei waren kommen.

1. Plenum nach den Ferien

Am Sonntag, dem 15. August 2010 treffen wir uns wieder 14.00 Uhr am AZ Conni und machen uns bereit für die nächste Ausgabe der Zeitung „Freidruck“, die im September erscheinen wird. Wer mitmachen will, soll vorbeikommen. Wir freuen uns…

Die Ferien sind vorbei und alles ist wie immer

Nach sechs Wochen Freizeit, Entspannung, Reisen und jeder Menge Sonne fängt nun wieder unser sogenanntes „Leben“ an. Es wird erwartet, dass unser Alltag wieder darin besteht, fünf Tage in der Woche viel zu früh aufzustehen, um dann mindestens sechs Stunden an der Schulbank zu hocken und sich vorbereitetes Wissen eintrichtern zu lassen. Danach sollen wir brav nach Hause gehen, unsere Hausaufgaben machen, den einige Stunden zuvor gelernten Stoff wiederholen und dann, erschöpft vom Tag, ins Bett fallen.

Auch in diesem Schuljahr wird sich nichts geändert haben; alles ist wie immer. Doch was ist denn eigentlich wie immer?

Noch immer kostet Bildung einen Haufen Geld. Wenn ein Taschenrechner 130 Euro kostet, dieser aber zum Bestehen des Abis notwendig ist und jeder, der genug Geld hat, durch Nachhilfeunterricht anderen gegenüber einen Vorteil hat, ist das wider der immer propagierten Chancen- und Bildungsgleichheit. Dabei ist es doch gerade paradox, dass viele Schüler überhaupt Nachhilfeunterricht nehmen müssen, um einen Abschluss zu schaffen. Das zeigt, dass man in der Schule nicht genügend für die Prüfungen vorbereitet wird.

Liegt es daran, dass die Schüler zu dumm sind? Dass die Lehrer inkompetent sind? Oder eher daran, dass das Bildungswesen überholt ist? Circa 250 Jahre lang hatte das deutsche Bildungssystem den Ruf, eines der besten der Welt zu sein. Damals ging es jedoch darum, autoritätshörige Untertanen heranzuziehen. Seitdem hat sich nicht viel geändert. Andere Länder führten grundlegende Bildungsreformen durch; die Deutschlands kratzten nur an der Oberfläche und verschlimmerten teilweise die Situation der Schüler. Das ist auch kein Wunder; denn noch immer geht es nicht darum, mündige Bürger zu bilden, sondern ein funktionierendes Glied im Wirtschaftssystem zu erziehen. Dafür ist Obrigkeitshörigkeit noch immer notwendig, die vor allem durch den Frontalunterricht reproduziert wird. Gewollt ist nicht der Schüler, der sich selbst Gedanken macht, sondern ein wiederkäuendes Schaf, das frei von Selbstständigkeit und Eigeninitiative ist.

So ist es nicht verwunderlich, dass Schule noch immer auf Druck basiert. Durch die Notengebung ist es möglich, den Schüler zu zwingen, sichdie Theorie, die er in zwei Jahren sowieso nicht mehr weiß, einzubläuen. Eigenständiges und interessenorientiertes Lernen ist nicht gewollt. Wer sich nicht anpasst, dem werden viele Steine in den (Bildungs-)Weg gelegt. Wer nicht die Leistungen erbringt, die man von ihm erwartet, wird aussortiert. Das führt letztendlich zu großen sozialen Unterschieden in der Gesellschaft.

Dass dies nur ein kleiner Teil der Kritikpunkte an einem veraltetem Bildungssystem ist, sollte jedem klar sein. Seien es die undemokratischen Verhältnisse an Schulen, das Fehlen von praxisorientiertem Unterricht, zu große Klassen und zu wenige Lehrer, die Umstrukturierung der Schule durch die Oberstufenreform oder die Kürzung des Bildungsetats: jeden Schüler geht das etwas an!

Da auch wir das so sehen, haben wir uns als SchülerInnenvernetzung Dresden zusammengeschlossen, um Schülern eine Plattform zu bieten, ihre Meinung zu artikulieren. Dafür soll vor allem die von uns herausgebrachte Schülerzeitung „Freidruck“ dienen, mit der wir versuchen wollen, kritisch in den Schulalltag zu intervenieren. Die Mitwirkung an diesem und anderen Projekten, wie die Vorbereitung des Bildungsstreiks oder direkte Aktionen gegen die Bundeswehr an Schulen, steht jedem offen, der mit dem derzeitigen Bildungssystem und gesellschaftlichen Verhältnissen kritisch umgeht und sich mit einem antirassitischen, antisexistischen, unkommerziellen Konsens identifizieren kann.

Das Schuljahr fängt gerade erst an und bietet die Möglichkeit, etwas zu verändern. Nicht allein, sondern nur zusammen können wir etwas bewegen.
Bildet euch, bildet andere, bildet Banden!!

Gez.: SchülerInnenvernetzung Dresden

17. Juni Neonaziaufmarsch verhindern

Seit mindestens 2001 versuchen Dresdner Neonazis, am offiziellen Gedenken der Stadt auf dem Postplatz anläßlich des Jahrestages des Arbeiteraufstandes in der DDR teilzunehmen und darüberhinaus eigene Aktionen zu starten. Dieses Jahr kommt’s ganz dicke: Die Nazis haben eine Demonstration angekündigt. Das hat es außerhalb des 13. Februars in Dresden lange nicht mehr gegeben. Daher heißt es umso mehr: Ein Erfolg der Nazis muss verhindert werden!

In der aktuellen Ausgabe des Blick nach Rechts erschien anläßlich der Nazidemo in Dresden und vor allem der Tatsache, dass NPD und Freie gemeinsam dazu aufrufen ein Artikel zur Dresdner Naziszene unter dem Titel Konfrontationskurs.

Treffpunkt zu Gegenaktivitäten:
Donnerstag, 17. Juni 2010, 17:00 Uhr, Postplatz

Für die Gegenproteste gibt es einen gemeinsamen Aufruf Dresdner AntifaschistInnen:

Aufruf zur Gegenkundgebung auf dem Postplatz

Am Abend des 17. Juni wollen wir entschlossen und kreativ gegen den geplanten Neonaziaufmarsch auf dem Postplatz in Dresden vorgehen.

Regionale Neonazis wollen dort unter dem Motto „Damals wie heute: Alle Macht dem Volke!“ anlässlich des Arbeiteraufstands von 1953 demonstrieren. Dazu wird nicht nur in den Kreisen des NPD KV Dresden mobilisiert, sondern auch im regionalen Spektrum der so genannten „Freien Kräfte“.
Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich am Postplatz neben den altbekannten NPD-Kadern und -AktivistInnen auch eine Vielzahl der militanten und gewalttätigen Dresdner Neonazis einfinden werden.

Ein so genannter „Dresdner Aktionskreis 17. Juni 1953″ ruft zu der Veranstaltung auf. In der üblichen neonazistischen Manier versuchen sie den Aufstand von 1953 heute in ihre ideologischen Denkmuster zu integrieren und hier eine Brücke zu schlagen zu aktuellen sozialen Mißständen und der vermeintlichen Unterdrückung sowie Unterversorgung des „deutschen Volkes“.

Wir sind nicht willens, Neonazis unter welchem Motto auch immer, demonstrieren zu lassen. Daher rufen wir dazu auf, am 17. Juni gegen den Neonazi-Aufmarsch zu demonstrieren.
Dabei teilen wir den Aktionskonsens, mit dem schon zum 13. Februar der Neonazi-Großaufmarsch verhindert werden konnte. „Von uns wird keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.“

Die Neonazis wollen sich um 18.30 Uhr an der Panzerkette auf dem Postplatz treffen und um 19 Uhr beginnen.

Schon um 17 Uhr treffen wir uns zur Kundgebung auf dem Postplatz.

Damals wie heute: (Neo-)Nazis bieten keine Alternativen!
Immer: Neonazis entschlossen entgegentreten!

AK Antifa Dresden, Gruppe Antifa Dresden, Dresdner Teil des Bündnis „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“, antifaschistische Einzelpersonen

PS: Achtet darauf, dass die Neonazis auch in kleineren Gruppen durch die Innenstadt zu ihrem Treffpunkt gehen werden.

Plenum

Das nächste Plenum findet am Sonntag dem 13.06. um 14:00 im AZ Conni statt. Wenn Mensch noch Fotos von der Demo am Mittwoch hatt, wäre es gut, diese am Sonntag mitzubringen, damit wir sie sichten können.
Bitte nicht die Fotos einfach so unverpixelt irgendwo hochstellen.

Schulstreik

Am Mittwoch dem 09.06. ist wieder bundesweiter Bildungsstreik. Überregional wird es, wie auch schon in den Vorjahren, etliche dezentrale Aktionen und Demonstrationen geben. Auch in Dresden. Die Schüler_Innenvernetzung Dresden ruft dafür zu einem Schulstreik auf und mobilisiert zu einer Demonstration auf dem Albertplatz. Unter dem Motto “ Ein anderes Lernen ist möglich“ beginnt die Demonstration 12 Uhr und wird dann 13 Uhr starten.
Ziel ist es, den Unmut über das bestehende Bildungssystem zu äußern, Laut und kraftvoll den Protest aus den letzten Jahren weiter zu tragen und eine so dringend notwendige Veränderung herbeizuführen.

Ob Stundent_In, Schüler_In, Lehrer_In, oder Arbeitnehmer_In Bildung geht uns alle etwas an.
Deshalb: Am 9. Juni hinaus aus Schule, Uni oder Arbeit und den Protest auf die Straße tragen!
Seid bunt, laut und unkonform!

Demonstration:
„Ein anderes Lernen ist möglich“
12 Uhr Albertplatz